Kung Fu in Thailand
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Elefantenwäsche und weitere Pläne

Elefantenwäsche

Einige von euch wissen es schon: ich war heute früh in einem Elfantencamp, bin auf Zoe, der schönen Elefantendame zu dem Fluss geritten, der auch durch Pai fließt und hab sie gewaschen. So richtig begeistert war sie nicht vom Wasser. Sie hat wohl meine Angst vor dem schlammbraunen, vermutlich ziemlich verseuchten und reißenden Fluss gespürt. Der Mahout wollte, dass sie mich abschüttelt - das ist wohl so ein Touristending, aber sie war klüger und hat es nur einmal gemacht und zwar so, dass ich mich noch halten konnte.


Die Elefanten hier sind ziemlich klein - also für Elefanten. Größer als große Pferde sind sie allemal. Die meisten stammen aus der Holz-Einschlag-mit-Dickhäutern-Zeit und wären jetzt arbeitslos, wenn sie nicht in die Tourismusbranche gewechselt hätten. Zoe ist z.B. 30 Jahre alt, manche schon wesentlich älter. Gezüchtet wird allgemein eher nicht. Also ist das ein Spaß, den man durchaus unterstützen sollten, denn sonst müssten die Mahouts betteln gehen, sch als Tagelöhner verdingen oder die 20-millionste Garküche eröffnen. Und die Elefanten würde man erschießen, denn wer füttert schon ein Haustier mit 200 kg Grünzeug jeden Tag durch, wenn er nichts davon hat?


In dem Camp, wo ich war, hatten sie auch einen Elefanten, der bevor sie kam, von einem Auto angefahren und am Fuß schwer verletzt worden war. Die Wunden sind immer noch nicht ganz zu, gehen immer wieder auf, und der eine Fuß ist schief zusammengewachsen. Sie geht nicht mit Touristen rum, sondern bekommt nur ihr Gnadenbrot.


Auf Elfanten reiten ist übrigens ein zweifelhaftes Vergnügen. Baquem sind sie ja, aber nur mit Decke. Nach dem Baden, ohne Decke, mit der dünnen, kurzen Hose, die ich wegen dem Wasser anhatte, boah, das piekst ziemlich
Schade, dass man mit den hiesigen Thais kaum reden kann, denn im Gegensatz zu Chiang Mai kann hier kaum einer mehr als die Zahlen und "Hello". Und leider ist es völlig aussichtslos auch nur ein bisschen Thai aufzuschnappen.

Beim Buchen der Tour haben sich übrigens 2 Tempelhunde ausgibig von mir streicheln lassen. Sie waren sowas von verschmust.Überhaupt sind die Thais sehr lieb zu ihren Haustieren, Katzen wie Hunde. Ja, es wurde eine Katze überfahren, aber das passiert ja bei uns auch. Normalerweise passen die Thais gut auf. Und sie hben hier nicht nur Streuner, sondern auch Pudel, Möpse, Setter und andere Rassehunde.

Nun denn, ansonsten ist heute Waschen und Chillen angesagt, obwohl ich auch aus  lauter Langeweile meine 4 Karatekatas und den Teil von der Kung-Fu Schwert-Kata gelaufen bin, den ich bis jetzt kenne. Später werde ich wohl mit Michelle, Cody und vielleicht kommt noch jemand mit, in so ein Restaurant gehen, wo in der Mitte vom Tisch ein Grill steht und man kleine, dünne Fleischstückchen und Beilagen bekommt - all you can eat. Also wie Raquelette nur ohne Käse oder Fondue nur ohne Suppe/Öl/Käse.

Morgen und übermorgern wartet noch etwas Training auf mich und am Samstag gehe ich entweder auf eine Tagestrekking-Tour oder in die Höhlen, die es hier gibt, um dann am Sonntag die 762 Kurven nach Chiang Mai in Angriff zu nehmen. Dort nach einem Beuch des Nachtmarktes etwas nobler übernachten, dann Montag wahrscheinlich nach Lampang starten. Dort werde ich auf Dienstag übernachten und mir am Dienstag die Alrstadt selber und wahrscheinlich einen Tempel der 20 Chedis anschauen, dann auf Mittwoch nochmal dort übernachten, um Mittwoch nachmittag/abend wieder in Chaing Mai zu sein. Donnerstag will ich mir dort einen bestimmten Tempel und evt. noch ein Museum anschauen und Freitag geht es eh zum Flughafen.

31.8.16 12:09
 


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